Körperpflege ohne Plastik – Teil 2

Plastik verrottet nur sehr, sehr langsam. Wenn überhaupt. Denn Mikroorganismen zerkleinern Plastik zwar kontinuierlich, jedoch scheinen sie ihn nicht komplett abbauen zu können. Mikroplastik in unserem Körper, muss über unsere Entgiftungsorgane abgebaut werden, die an sich unnötig belastet werden. Seinen Plastikkonsum zu reduzieren ist damit für die Umwelt und den eigenen Körper gut. Und am besten beginnen wir hier im Bad. In diesem zweiten Teil zum Thema „Körperpflege ohne Plastik“ erhältst du weitere Impulse, wie das leicht gelingen kann.

Ist das wirklich nötig? Können wir hierauf nicht verzichten?

In meinen Artikeln rund um das Thema Plastik erhältst du Ideen, wie du nicht auf deinen Komfort, jedoch auf Plastik verzichten kannst.
Plastik, das du über deine Haut, deine Lungen oder deinen Darm aufnimmst, muss dein Körper auch wieder ausscheiden. Hier ist eine gute Entgiftungsleistung gefragt. LEB DICH GESUND erklärt dir nicht nur die Zusammenhänge, sondern zeigt dir auch Möglichkeiten, wie du deinen Körper gar nicht erst unnötig belastest. Und die Umwelt gleich mit.

In meinen Artikeln rund um das Thema Plastik erhältst du Ideen, wie du nicht auf deinen Komfort, jedoch auf Plastik verzichten kannst.

Viele der empfohlenen Produkte erhältst du in dem Onlineshop PLASTIKFREIHEIT. Alexander Arndt, Jasmin Schriefer und Nadine Rheinheimer haben hier ein tolles Sortiment zusammengestellt, dass es dir leicht machen wird plastikfreier zu leben.

www.plastikfreiheit.de

Auch Christoph Schulz bietet einen wundervollen Überblick und viele plastikfreie und müllreduzierende Produkte auf seiner Seite CAREELITE an, die ich gerne immer wieder in meinen Artikeln verlinken werde.

www.careelite.de

Duschen ohne Plastik

Wir verwenden viel zu viele Körperreinigungsmittel. Dabei entstehen nicht nur Unmengen an Plastikmüll, sondern wir schaden auch sehr unserer Gesundheit.

Zum einen enthalten viele Produkte Mikroplastik, den wir über die Haut aufnehmen und dann wieder loswerden müssen. Zum anderen nehmen wir negativen Einfluss auf unser Mikrobiom, den Bakterien, mit denen wir in einer Symbiose leben. Die Seife vom Waschbecken reicht vollkommen aus, um Achsel- und Intimbereich zu reinigen. Mehr ist gar nicht nötig. Es bedarf hier also keines weiteren Pflegeproduktes. Das schont deinen Geldbeutel, deine Gesundheit und unsere Natur.

Haarpflege plastikfrei

Shampoo ließe sich ganz simple gegen eine Haarseife eintauschen.

www.careelite.de/plastikfrei/haarseife-rosmarin-brennnessel

www.plastikfreiheit.de/ohne-plastik/shampoo-ohne-plastik-haarseife

Haarbürsten, wie Kämme gibt es sehr vielfältig aus Holz. Bei den Haarbürsten sind die Borsten oft noch aus Plastik. Es sei denn du greifst auf Naturborste zurück. Diese verteilen dann dein natürliches Haarfett sogar perfekt über die gesamte Haarlänge und pflegen damit deine Haare gleich gut mit.

www.plastikfreiheit.de/ohne-plastik/haarbuerste-mit-naturborsten

Wattestäbchen plastikfrei

Wattestäbchen sind gerade in unseren Meeren eine absolute Plage. Sie gehören aus jedem Badezimmer verbannt. Und da es plastikfreie Wattestäbchen aus Papier oder Bambus und Baumwolle gibt, ist das auch keine große Herausforderung.

www.plastikfreiheit.de/ohne-plastik/wattestaebchen-ohne-plastik-von-hydrophil/

Verzichte auf Mikroplastik

Verzichte bei deinem Kauf von Kosmetikartikeln so gut wie möglich auf Mikroplastik, wie

  • Polyethylen (PE)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyamid (PA) und
  • Polyethylenterephtalat (PET)

Es ist eigentlich schon schlimm genug, dass die Verwendung von Mikroplastik überhaupt erlaubt ist. Umso wichtiger, dass wir Konsumenten nicht nur die volle Verantwortung für uns, sondern damit auch für unsere Umwelt übernehmen. Mikroplastik lässt sich mit Hilfe unserer Kläranlagen nicht herausfiltern und somit gelangt es in unseren Wasserkreislauf.

Einmal im Wasserkreislauf, landet es auch immer wieder in unserem Körper, denn wir sind Teil aller natürlichen Kreisläufe. Alles nimmt aufeinander Einfluss. Nichts ist voneinander getrennt. Ebenso, wie wir vermutlich keine Blutprobe mehr ohne Glyphosat finden werden, wird auch jeder von uns mit Plastik belastet sein.

Plastik ist einer von vielen selbst erschaffenen Stressoren in unserem modernen Leben. Auch wenn wir keinen plastikfreien Planeten mehr bekommen werden und sicher auch nicht wollen. Denn alleine in der Notfallmedizin ist Plastik komplett nicht mehr wegzudenken und ein wahrer Segen.

Trotzdem werden wir auf der Ebene unserer Körperprozesse wohl nicht lernen mit dieser zellulären Überbelastung umzugehen. Jeder muss für sich analysieren, was er selber besser machen könnte. Denn gerade solche künstlich erschaffenen Stressoren, die deinen Körper nötigen eine bessere Entgiftung zu leisten, lassen sich mit den hier vorgestellten Lösungen leicht minimieren und verändern.

Prüfe vor deinem Einkauf alle Produktetiketten

Ich selber verwende mein Smartphone als reines Notfalltelefon, doch es gibt eine App, die dir hilft Mikroplastik leichter aufzuspüren.

Nutze einfach die CodeCheck App.

Mit dieser App scannst du einfach den Barcode auf der Rückseite und siehst sofort, ob das Produkt schädlich ist oder nicht.

www.codecheck.info

Jedes Produkt, das ein Etikett benötigt, sollte meiner Meinung nach gelesen werden.

Überhaupt ist es wichtig, dass wir uns mit unseren Konsumgütern intensiv auseinander setzen und uns die Frage stellen:

Schadet es mir, einem anderen Menschen oder der Natur?

Ein dreifaches Nein, wäre die perfekte Antwort.

Doch noch müssen wir eine intensive Recherchearbeite leisten, um diesen Produkte leichter zu begegnen.

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Leb dich gesund hilft dir

… schneller und müheloser diese Produkte zu finden und die Zusammenhänge für dich und deine Gesundheit besser zu verstehen.

Denn nur so, kannst du die volle Verantwortung für dich und deine Gesundheit übernehmen, sowie ganz nebenbei allen anderen helfen. Ein plastikfreieres Leben hilft deiner Gesundheit, schenkt dir ein gutes Gewissen und schützt die Natur. Drei Gründe schrittweise in die Veränderung zu kommen, um auch so eine höhere Lebensenergie zu gewinnen.