Wie sich Fluorid auf unseren Körper auswirken kann.

Fluorid ist in unserem Trinkwasser, unserer Zahnpasta, fester Bestandteil vieler beliebter Hygieneprodukte, zahnärztlicher Behandlungen und alltäglichen Produkten unserer heutigen Zeit. Wie so oft werden in akademischer Literatur gerne bestimmte Chemikalien in ihrer Wirkung auf Mann und Maus ein wenig in ein besseres Licht gerückt, als es ihnen eigentlich zustehen sollte. Manchmal aus Unwissenheit, manchmal aus Interesse an Profit oder anderen Dingen. Zuerst waren Röntgenstrahlen unbedenklich, dann wurden wir schlauer. Asbest war ein tolles Material und unbedenklich, dann wurden wir schlauer. Oft finden wir solche Geschichten im Bereich von Medizin, Gesundheit und Fortschritt und oft unterschätzen wir unseren eigenen Wissensstand und mögliche Hintergründe, die dazu führen, dass wir bestimmte Stoffe als ungefährlich oder sogar als positiv bewerben.

Obwohl oft darauf hingewiesen wird, dass Fluorid in Trinkwasser enthalten ist, sind davon keine Spuren in Quellwasser zu finden [1]. Fluorid besitzt weder eine Funktion als Nährstoff oder hat andere vergleichbare physiologische Funktionen in unserem Körper [2,3].

Moritz van der Borch
Autor Moritz von der Borch

Auch wenn oft behauptet wird, dass Fluorid gesund für die Zähne sein soll und aus diesem Grund in Zahnpasta hinzugefügt wird, ist der primäre Wirkstoff in unseren bunten Cremes in der Regel ein Calciumphosphat enthaltendes Hydroxiapatit.

Vielmehr, nach 70 Jahren Forschung, scheint Fluorid über die Zeit an Zähnen und Knochen etwas zu bewirken, das sich Fluorose nennt. Einfach gesagt setzt sich das Fluorid an den Zähnen und über Dauer im gesamten Körper und vor allem an Knochen fest. Denn industrielles Fluorid ist etwas anders als das Calciumfluorid, welches in der Natur zu finden ist.

Wie man aus Müll Gold macht

Although fluoride is used industrially in a fluorine compound, the manufacture of ceramics, pesticides, aerosol propellants, refrigerants, glassware, and Teflon cookware, it is a generally unwanted byproduct of aluminium, fertilizer, and iron ore manufacture. [Studie]

Tagtäglich produzieren wir eine große Menge Müll. Natürlich gibt es dabei Richtlinien für große Fabriken, um die Umweltverschmutzung im Zaum zu halten. Selbstverständlich sind solche Maßnahmen ein finanzieller Aufwand, den man möglichst als Unternehmen reduzieren, oder am besten sogar umgehen möchte. Wäre es also da nicht überaus praktisch, einen Abfallstoff als Wirkstoff oder Zusatz zu verkaufen und damit sogar noch ein wenig mehr Geld machen zu können? Zu Beginn des 20ten Jahrhunderts war Fluorid ein solcher Abfall, der bei der Produktion von verschiedenen Gütern in größeren Mengen entstand. In das Grundwasser und den Boden konnte man es nicht schütten, da es die Pflanzen zu vergiften schien.

Eine Lösung musste also her [4]. Glücklicherweise gab es genug finanzielle Mittel, um die eine oder andere (oder viele) Studien zu finanzieren und damit Fluorid als Segen zu betiteln – durch die gleichen Wissenschaftler und Institute, die Asbest und Strahlung als unschädlich dargestellt hatten.

Auswirkungen von Fluorid auf den Körper

Während akute Fluoridvergiftungen wie Fluorose bekannt und dokumentiert wurden, wurden kleinere Mengen als unbedenklich beschrieben und solange kleinere Mengen davon im Trinkwasser zu finden waren und wir uns in normalen Mengen damit die Zähne putzen, wäre doch alles unbedenklich, oder?

The reported adverse consequences of adding fluoride lacking calcium into public water supplies include effects on man, animals, and the environment [1, 8–12]. Ingested industrial fluoride incorporates chiefly into bone with an ion exchange process that is irreversible and thus not physiologic. Normal biochemical effects of nutrient minerals are saturable and readily reversible. Fluorine leads all elements in electronegativity and is extremely reactive and not found in nature. But fluoride is permanent because the ion has no electronegativity, cannot be reduced further, or oxidized by any known substance. Fluoride instead associates with positive charged ions in particular aluminum, calcium, and iron.Thus its toxicity depends on the environment in which it resides. [Studie]

Ein Wirkstoff, der sich in unserem Körper fest binden kann, ist auch dazu in der Lage, sich über Dauer vermehrt anzusammeln und dadurch chronisch zu gesundheitlichen Einschränkungen zu führen. Ganz davon zu schweigen, dass Fluorid in unseren Knochen ihre Struktur verhärtet und sie zu versteifen scheint. Da sowohl unsere Zähne, als auch unseren Knochen jedoch sowohl stabil, als auch flexibel und leitfähig sein müssen und diese Eigenschaft aus unterschiedlichen Gründen von großer Relevanz sind (Beispiel: (Piezo)elektrische Eigenschaften von Knochen), reicht dieser Befund schon aus, um Fluorid als äußerst bedenklich zu beschreiben.

Vor allem bei Kindern…

… wurden Beobachtungen gemacht, dass Fluorid mit Neurodegeneration und eingeschränkter Entwicklung etwas zu tun hatte [5,6]. Durch vermutete Interaktionen mit Jod, einem weiteren Halogen, das besonders wichtig für die Produktion von Schilddrüsenhormonen ist, steht es ebenfalls unter dem Verdacht, die Schilddrüse selbst in ihrer Leistung einzuschränken und damit einen globalen Effekt auf unseren Körper und seinen Stoffwechsel zu haben [7].

Selbst wenn wir also jeden Tag nur kleinere Mengen durch alltägliche Quellen zu uns nehmen, kann sich Fluorid über Dauer durchaus in unserem Körper ansammeln und so schleichend zu gesundheitlichen Einschränkungen führen. Unsere Epiphyse, bekannt unter anderem für ihre Ausschüttung von Melatonin, scheint stark durch die Zufuhr von Fluorid über Zeit zu verkalken [8].

Abgesehen vom Schlafhormon selbst, ist ein solcher Effekt auf diesen zentralen Punkt unseres Gehirns keine frohe Botschaft.

Was tun?

Manche Sachen sind erstaunlich einfach und gut umsetzbar. Zahncremes gibt es inzwischen in vielen Supermärkten, die sogar damit werben, kein Fluorid, sondern natürliche Kräuter und andere Stoffe zu verwenden. Auch Trinkwasser ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Gesundheitsbranche gewandert und viele Filter, die erschwinglich und online bestellbar sind, können Fluorid – neben vielen weiteren Stoffen – aus dem Wasserhahn filtern.

Ein Blick auf die Zutatenliste von Hygieneprodukten reicht meist schon aus. Steht irgendwo in der Liste irgendetwas mit Fluorid, sollte man sich den Kauf noch einmal überlegen. Auch wenn viele Ärzte noch heute Fluorid als unschädlich oder sogar gesundheitsförderlich bewerben, reicht der Hinweis auf die Ablagerung in Knochenstrukturen bereits aus, um ohne weiteres auf dieses Abfallprodukt aus Fabriken zu verzichten. Dafür braucht man nur einen gut belesenen Knochenforscher fragen, der sich mit den elektrischen Eigenschaften von Knochen beschäftigt hat.

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Quellenangaben

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3690253/
  2. Lovering E. Letter response to inquiry. 1963, Consumer Affairs Inquiries Section, Department of Health Education and Welfare, Food and Drug Administration, Washington, DC, USA.
  3. Connett P, Beck J, Micklem HS. The Case against Fluoride, How Toxic Waste Ended up in our Drinking Water and the Bad Science and PolItics That Keep It There. White River Junction, VT, USA: Chelsea Green; 2010.
  4. https://www.youtube.com/watch?v=RRyDs_9DDoM
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3433161/
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3491930/
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5805681/
  8. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11275672